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Action: Der Olympus OMD-Workshop in Obernburg

19. August 2012
Action

Von Zeit zu Zeit tut es gut, eingetretenen Pfade zu verlassen und ein bisschen mehr zu experimentieren. Olympus tut das gerade um die neue OM-D Systemkamera in der Fotoszene bekannt zu machen. Von Juni bis September finden in ganz Deutschland über hundert Workshops statt, in denen man die Kamera kennenlernen kann. Was für mich diese Aktion so interessant gemacht hat, ist die schlichte Tatsache dass zu einem unschlagbar günstigen Preis (30 Euro pro Seminar inklusive Speicherkarte und verschiedenen Gutscheine) bekannte Referenten die Kamera nicht einfach vorstellen sondern anhand eines Foto-Themas wie z.B. Fashion oder eben Action zum aktiven Experimentieren mit der Kamera einladen.

Olympus hat offensichtlich ein Interesse daran, möglichst viele Fotobegeisterte die Kamera über einige Stunden ausprobieren zu lassen und ich hatte neben einem grundsätzlichen Interesse an neuen Kameramodellen vor allem ein Interesse daran, preisgünstige Seminare zu attraktiven Themen bei guten Referenten zu besuchen. Ich kann natürlich die Kamera in so einem Workshop nicht so testen, dass ich hier im Blog einen ausführlichen Test darüber veröffentlichen könnte. Deswegen habe ich mich von Anfang an nur darauf konzentriert die drei Workshop-Themen zu nutzen, um selbst meine ausgetretenen Pfade zu verlassen und hemmungslos ohne Erfolgsdruck fotografisch zu experimentieren. Der erste Workshop, den ich besucht habe war der Action-Workshop bei Uwe Statz und Eberhard Schuy in Obernburg.

Uwe Statz erklärt die Olympus OM-D

Uwe beschränkte sich zum Glück zu Beginn auf die Beschreibung nur der allerwichtigsten Funktionen der Kamera und ging dann auch gleich gezielt auf die speziellen Features der Kamera im Zusammenhang mit dem Thema “Action-Fotografie” und auf die Möglichkeit der Art-Filter ein. Ganz ehrlich, wahrscheinlich hat niemand von uns so ganz viel davon mitbekommen, denn wenn man 10 Männern ein neues technisches Spielzeug in die Hand drückt, dann machen wohl die meisten das, was ich auch getan habe, nämlich damit rumspielen. Für das aufmerksame Zuhören blieben deswegen nur geschätzte 20% der Hirnkapazität übrig, aber für mich war die Kamera größtenteils so einfach zu bedienen, dass das vollkommen ausgereicht hat. Eberhard Schuy mit der Olympus OM-DDas spricht für das Bedienkonzept der Kamera und ganz ausdrücklich nicht gegen die Referenten-Kompetenzen! Ganz besonders begeistert war ich von dem Schnellzugriff auf alle wichtigen Einstellungen der Kamera über den Info-Knopf und die unglaubliche Geschwindigkeit des Serienbild-Modus. So schnell konnte ich mit dem Finger gar nicht runter vom Auslöser wie die Kamera drei oder vier Bilder gemacht hat. Zum Glück gibt es (wahrscheinlich speziell für die etwas behäbigeren Fotografen wie mich) auch eine langsame Serien-Variante, sonst wäre meine Speicherkarte wohl sehr schnell voll gewesen…

Dann ging es aber gleich zu den eigentlichen Helden der Veranstaltung. (Sorry Olympus, das war für mich nicht die sicher sehr gute Kamera sondern die waghalsigen Fahrer, die mit ihren Rädern die spektakulärsten Sprünge wagten.)

Spektakulärer Sprung mit dem Rad über die Rampe

Hinter dem Gebäude war eine hohe Rampe aufgebaut, die Schwung gab, dann ging es durch das Gebäude auf die Schanze und mit einem spektakulären Sprung auf den Vorplatz.

So, dann ging es los mit dem Experimentieren ohne Erfolgsdruck. Ich wollte Mitzieher voller Action, Schärfe war sekundär, die spektakuläre Atmosphäre sollte rüberkommen. Natürlich ist der Ausschuss dabei sehr hoch, aber es macht auch einen riesigen Spaß. Hier drei Bilder von den Sprüngen über die Rampe:

Die Belichtungszeiten der Bilder lagen zwischen 1/30 und 1/13 sec und die Bilder wurden lediglich in Lightroom optimiert und beschnitten.

An einer Location gleich daneben versuchte ich mich an ganz klassischen Mitziehern bei 1/20 sec:

Es gab dann noch eine dritte Location in einem etwas naturnäheren Umfeld. Leider ist mir da kein wirklich gutes Bild gelungen. Dafür gelang an dieser Location Ulrich Scherbaum, der ebenfalls am Workshop teilnahm, dieses spektakuläre Bild von mir:

Ich bin der unten rechts...

Ich bin der unten rechts…     Copyright: Ulrich Scherbaum

Fazit: Die Olympus OM-D ist eine Kamera, mit der man bereits nach kurzer Einweisung gut arbeiten kann. Die Geschwindigkeit der Kamera ist hervorragend und auch die Bildqualität ist ausgezeichnet. Für mich aber viel wichtiger: Der Workshop war extrem gut vorbereitet und alle Beteiligten haben einen unglaublich guten Job gemacht. Uwe und Eberhard haben immer wieder wertvolle Tipps gegeben und ihre aufbauende, ermutigende Art hat mir über einigen Frust wegen des (bei diesem Sujet ganz normalen) hohen Ausschusses hinweg geholfen. Ein ganz besonderer Dank gilt natürlich den Fahrern, die für ein paar gute Bilder Kopf und Kragen riskiert haben. Ihr wart SPITZE, vielen Dank!

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